Bio Feigen

Bio Feigen

Bio Feigen

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Mindestbestellmenge pro Produkt 750 kg

Verwendung

Feigen schmecken frisch, sie sind getrocknet eine Delikatesse und werden in Desserts und Gebäck weiterverarbeitet.Mehr…

Ernte

Je nach Sorte und Anbauregion von Juni bis September.Mehr…

Erzeugung

Feigen sind die Früchte der Echten Feige (bot. Ficus carica).Mehr…

Geschmack

Frische Feigen dezent fruchtig, süßlich, getrocknete Feigen süß.Mehr…

Ursprung

Südwestasiatischer Raum und Mittelmeergebiet.Mehr…

Ertrag

Bis zu 100 kg pro Baum.Mehr…

Nachhaltigkeit

Feigen sind anspruchslos und gedeihen auf nahezu jedem Boden und in niederschlagsarmen Gegenden. Dies macht sie zur bewährten Einkommensquelle der Bevölkerung dieser Regionen, die diese Nahrungsquelle seit Jahrtausenden schätzt. Ein biologischer Anbau ohne Pestizide und der Verzicht auf Kunstdünger sorgen für ein positives Kleinklima.Mehr…

Besonderheit

Feigen gehören zu den ältesten Kulturpflanzen. In Jericho wurden Überreste von Feigen gefunden, die über 11.400 Jahre alt waren. Als alternatives Süßungsmittel sind Feigen in der naturbelassenen Küche geschätzt.Mehr…

Bio Feigen Bio Feigen

Verwendung

Bio Feigen sind als Trockenfrüchte in Mischungen geschätzt, auch auf dem Nikolausteller dürfen die getrockneten Früchte traditionell nicht fehlen. Geschnitten und gehackt sind sie eine beliebte Zutat für Müslis, in orientalischen Gerichten, Pürees, Chutneys und Soßen. In Früchtebrot und Müsliriegel sorgen Feigen für eine angenehme Süße und machen den Verzicht auf Industriezucker leicht.

Erzeugung

Die Feige (Ficus carica) wächst als Strauch oder kleinerer Baum. Sie erreicht je nach klimatischen Bedingungen eine Höhe zwischen drei und zehn Metern. Ausschlaggebend für die Form des sommergrünen Gewächses ist neben der Art der Kultur auch die Feigensorte. Bei sehr alten Exemplaren erreicht die Krone einen beachtlichen Durchmesser. Die Verzweigung beginnt früh und bereits ab einer relativ geringen Höhe. Dicke, gerade Zweige und ein mitunter gedrehter oder gebogener Stramm sind typisch für Feigen, die zu den Maulbeergewächsen (Moraceae) zählen.

Die Blütenstände sind unauffällig, denn die zahlreichen Einzelblüten werden von den Hochblättern umhüllt. Sie erinnern an kleine Feigen. Zur Blüte kommen jedoch nur die Sträucher und Bäume der Haus- oder Essfeige (Ficus carica var. domestica). Ihre Blüten sind fertil, über männliche Blüten verfügt sie nicht. Um Früchte zu ernten, braucht es Exemplare der Bocksfeige (Ficus carica var.caprificus), die auch als Capri-, Ziegen- oder Holzfeige bekannt ist. Sie wiederum verfügt nur über sterile weibliche Blüten, dafür aber über die für die Befruchtung unerlässlichen männlichen Blüten. Beide Varianten müssen deshalb gemeinsam angebaut werden. Wespen übernehmen die Befruchtung.

Aus diesem Grund wird vielfach neuen, jungfernfrüchtigen Sorten der Vorrang gegeben. Zur Ausbildung der Frucht ist hier keine Bestäubung notwendig. Diesen Vorzug machen sich die Betriebe im gewerbsmäßigen Anbau zunehmend zu Nutzen. Sie pflanzen den sogenannten Adriatischen Typ an, damit auch ohne Befruchtung durch die Feigengallwespe zufriedenstellende Ernten einzubringen sind.

Drei bis fünf Monate nach der Befruchtung sind die Feigenfrüchte ausgereift. Die kleinen Kerne im Inneren der Frucht sind die Überbleibsel der weiblichen Blüten. Feigen sind kugelig oder ähneln einer Birne. Vollreife Früchte sind meist violett, aber auch grüne Früchte sind je nach Sorte möglich. Unterschiedlich ist auch die Schalendicke. Im europäischen Hauptanbaugebiet, der Türkei, werden vor allem dünnschalige Sorten angebaut, Griechenland hingegen liefert eher Früchte mit einer dicken, robusten Schale.

Ursprung

Woher sie genau stammt, lässt sich bei dieser uralten Kulturpflanze nicht mehr genau klären. Auch über die Form der wilden Feige können nur Vermutungen angestellt werden. Die Wissenschaft geht davon aus, dass die Vorläufer der Echten Feige aus Südwestasien stammen. Feigen sind jedoch bereits seit der Antike im gesamten Mittelmeerraum als Kulturpflanzen – und auch in verwilderter Form – bekannt.

Gewerblich angebaut wird Ficus carica in Europa im Mittelmeerraum. Feigenbäume gedeihen zudem überall dort, wo ein gemäßigtes Klima mit warmen Wintern herrscht. In deutschen Weinbaugebieten sind Feigen zu finden, deren Ertrag jedoch gewerblich keine bedeutende wirkliche Rolle spielt. Auch wenn Feigen wenig Ansprüche an den Boden stellen, so kommen tiefgründige Böden dem gewerblichen Anbau und einer reichen Ernte doch sehr entgegen. Staunässe und langanhaltende Frostperioden bekommen dem Gewächs allerdings nicht.

Nachhaltigkeit

Es sind die natürlichen Eigenschaften, die Feigen für den biologischen Anbau so interessant machen. Zum einen ist dies die Anspruchslosigkeit, was den Untergrund betrifft. Feigen vertragen zudem keinen Kunstdünger, auch im konventionellen Anbau kann vielfach auf Pestizide verzichtet werden. Unter diesen Voraussetzungen sind Feigen ideale Partner für Bio-Bauern. Durch die Anpassung an das Mittelmeerklima ist nur wenig Wasser für einen vollen Ertrag notwendig. Unterstützt wird die Nachhaltigkeit der von uns vertriebenen Feigen durch fairen Handel, der für die Bauern existenziell ist.

Ernte

Bei guten Voraussetzungen und der Wahl standortgeeigneter Sorten tragen Feigenbäume bis zu dreimal jährlich Früchte. Im Hauptanbaugebiet Türkei sind es pro Jahr und Hektar bis zu 20 Tonnen Feigen. Dies entspricht einer Menge an Trockenfrüchten von rund sieben Tonnen. Ein wachsender Anteil an Feigen wird noch vor der Vollreife für den Frischverzehr geerntet, auch wenn dieser Marktanteil im Vergleich zur Gesamternte noch relativ gering ist. Zum Trocknen der Feigen wird die Vollreife abgewartet, da nur so der volle Zuckergehalt erwartet werden kann. Zwar können Feigen auch maschinell geerntet werden, nach wie vor werden sie aber traditionell mit Stangen von den Sträuchern und Bäumen geschlagen oder von Hand gepflückt.

Geschmack

Getrocknete Feigen punkten durch ihre volle Süße und das würzige Aroma.

Ertrag

Hauptertragsland ist die Türkei. Auf sie entfällt mit über 300.000 Tonnen rund ein Fünftel der Welternte. Gefolgt wird das Ernteergebnis von Ägypten, Algerien, dem Iran und Marokko.

Besonderheit

Die Feige ist – als Feigenblatt, mit sich Adam und Eva bedeckten – die erste in der Bibel erwähnte Kulturpflanze.

Produkteigenschaften

Nährwerttabelle

EnergieEnergy
284 kcal / 1190 kJ
EiweißProtein
5,9 g
KohlenhydrateCarbohydrates
58,2 g
ZuckerSugar
58,2 g
FettFat
2,3 g
gesättigte Fettsäurensaturated fatty acids
0,4 g
einfach ungesättigte Fettsäurenmonounsaturated fatty acids
0,4 g
mehrfach ungesättigte Fettsäurenpolyunsaturated fatty acids
1,0 g
BallaststoffeDietary fiber
9,2 g
NatriumSodium
9 mg

Nährwerte unterliegen bei Naturprodukten üblichen Schwankungen.

Hinweis

10,5 kg
Kühl und trocken lagernKeep cool and dry
12 Monate12 months