Bio Erdnüsse

Bio Erdnüsse

Bio Erdnüsse

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Mindestbestellmenge pro Produkt 750 kg

Verfügbar in folgenden Varietäten

Verwendung

Zur Produktion von Speiseöl, als Nussmus, für süße und salzige Knabbereien, Backwaren und als Zutat für asiatische Gerichte, als Tierfutter.Mehr…

Ernte

Je nach Region und Witterungsbedingungen zwischen Juli und September.Mehr…

Erzeugung

Geokarpe Hülsenfrucht, das heißt, der Fruchtkörper befindet sich im Erdreich. Die Erdnuss (bot. Arachis hypogaea) ist eine einjährige, krautige Pflanze, die zu den Leguminosen gehört.Mehr…

Geschmack

Typischer Eigengeschmack, blanchiert mild-nussig, geröstet intensiver.Mehr…

Ursprung

Einst Südamerika, nun der gesamte tropische und subtropische Raum.Mehr…

Ertrag

Jährlich derzeit rund 47 Millionen Tonnen (Gewicht mit Schale).Mehr…

Nachhaltigkeit

Beim Anbau in klimatisch ausgeglichenen Gegenden kann auf die Bewässerung der Erdnüsse verzichtet werden. Im biologischen Anbau kommen keine Pestizide zum Einsatz, der konventionelle Anbau dagegen bringt immer noch großen Mengen aus. Zusammenschlüsse der Bauern vor Ort bilden eine solide Existenzgrundlage, der Aspekt der Nachhaltigkeit und fairer Handel stehen im Vordergrund.Mehr…

Besonderheit

Mehr als 25 g Proteine machen die Erdnuss zu der eiweißhaltigsten aller Nüsse.Mehr…

Bio Erdnüsse Bio Erdnüsse

Verwendung

Erdnüsse gehören zu den beliebtesten Salznüssen. Auch gebrannt, in Schokolade und auf Keksen sind sie beim Verbraucher gefragt. Bio Erdnüsse gehören zur vollwertigen Küche, besonders gut passen sie zu asiatischen Gerichten. Erdnussbutter ist nicht nur in Amerika ein Renner, auch hierzulande findet das vielseitige Nussmus immer mehr Anhänger.

Erzeugung

Botanisch gesehen zählt die Erdnuss zu den Hülsenfrüchten. Sie ist eng mit Erbsen und den Bohnenarten verwandt. Dies wird auch im englischen Namen Peanut, Erbsennuss, verdeutlicht. Erdnüsse sind einjährig, sie müssen immer wieder neu ausgesät werden. Am bis zu 80 cm langen, kriechenden oder aufrechtstehenden Stängel erscheinen zwischen Mai und August die Schmetterlingsblüten.

Unter der Erde bilden sich die 2 – 6 cm langen Früchte. Sie enthalten meist zwei, gelegentlich nur einen, aber auch drei bis vier Samen. Das Mesokarp, die Samenhülle, ist innen von einer weißen, fasrigen Schicht überzogen. Die Fruchtwände außen haben eine netzartige Struktur. Die Reifezeit der Erdnüsse ist von Juli bis September. Die braune Samenschale der Erdnüsse ist dünn und papierartig. Sie schmeckt herb und wird deshalb in der Regel entfernt.

Die Ansprüche der Erdnuss an den Boden sind nicht allzu hoch. Statt Monokultur sollte jedoch besser eine Fruchtfolge eingehalten werden, um dem Erdreich nicht einseitig Nährstoffe zu entziehen. Ein durchlässiger Boden, der Feuchtigkeit hält, ist für die Hülsenfrucht ideal. In optimalen Anbaugebieten, wie bestimmten Regionen in Brasilien, sind sogar zwei Ernten pro Jahr möglich.

Ursprung

Einst waren Erdnüsse in den Anden Südamerikas zu finden. Durch die zunehmende Bedeutung als Nahrungsmittel und Ölfrucht hat sich das ursprüngliche Anbaugebiet stark erweitert. Nun wachsen Erdnüsse überall da, wo ihnen die klimatischen Bedingungen – Wärme und ausreichend Feuchtigkeit – zusagen. Kultiviert werden sie deshalb hauptsächlich überall in den Tropen und Subtropen. Indien, China und die USA gelten als typische Anbauländer. Unsere Bio Erdnüsse kommen von nachhaltig bewirtschafteten Plantagen. Sie sind voll ausgereift und werden schonend verarbeitet.

Nachhaltigkeit

Was von der Ernte nicht als optisch einwandfreie Ware in den Handel kommt, wird weiterverarbeitet. Erdnussbruch wird zu Öl gepresst, das als aromatisches Speiseöl auf dem Markt gefragt ist. Auch zur Herstellung von Margarine wird Erdnussöl verwendet. Die bei der Ölpressung entstehenden Rückstände, die Presskuchen, ergeben hochwertiges Viehfutter. Die krautigen Rückstände bei der Ernte dienen als Mulch für den Boden oder ebenfalls als Tierfutter.

Ernte

Der optimale Reifegrad der Erdnüsse wird dadurch bestimmt, dass einzelne ausgegrabene Exemplare mit einem Messer abgeschabt werden. An der Verfärbung der freigeschabten Fläche erkennen die Erntehelfer den Reifegrad. Geerntet wird maschinell, ein Spezialfahrzeug mit einer horizontalen Klinge schneidet rund 15 cm unter der Erdoberfläche die Wurzeln der Erdnüsse ab. Die Pflanzen werden maschinell aus dem Boden gehoben, das Erdreich abgeschüttelt. Sie bleiben auf dem Acker liegen und trocknen dort einige Tage ab. Anschließend werden sie durch Maschinen eingesammelt und gedroschen. Durch Sieben werden die Erdnusskerne in Handelsgrößen sortiert.

Geschmack

Erdnüsse sind besonders knackig, der typische Erdnussgeschmack reicht je nach Sorte von mild bis ausgesprochen aromatisch.

Ertrag

Von den 47 Millionen Tonnen, die weltweit erzeugt werden, liefert China mit 17 Tonnen den Hauptanteil. Gefolgt wird diese Position von Indien und den Vereinigten Staaten. Zunehmend gehören afrikanische Länder zu den wichtigen Erzeugern.

Besonderheit

Erdnüsse wachsen als einzige Nuss und ursprüngliche Hülsenfrucht unter dem Boden.

Produkteigenschaften